9. August 2017

Stadtwerke

Stadtwerke sind wichtige Partner der Energiewende vor Ort, denn sie können durch ihre Angebote in den Bereichen Produkte, Energiedienstleistungen und Beratung einen erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Veränderte Rahmenbedingungen und der notwendige Umbau des Energiesystems erfordern jedoch auch eine vollständige Umorientierung der Energieversorger. Genau hier liegt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil der kommunalen Verbundunternehmen, denn in Zukunft ist es wichtig, nicht mehr in Sparten, sondern in kausalen Wertschöpfungsketten zu denken, um Synergien zu heben.

Neue Geschäftsfelder entwickeln

Stadtwerke haben schon mit der Liberalisierung des Energiemarktes den Wandel vom Energielieferanten zum Energiedienstleister vollzogen. Contracting, Wärmelieferung und auch der effiziente Betrieb von Kundenanlagen gehören heute zu den klassischen Dienstleistungsangeboten. So wie die Liberalisierung 1998 stellen auch die Rahmenbedingen der Energiewende wieder enorme Herausforderungen an die Energieversorger. So wie vor knapp 20 Jahren ergeben sich dadurch auch Chancen, die Wertschöpfungskette auszuweiten: Stichworte wie Elektromobilität, Smart-Technology, Energieaudits/Energiemanagementlösungen für Unternehmen, Bürgerenergieanlagen, Mieterstrommodelle und insbesondere Sektorkopplung bieten vielfältige Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder der Verbundunternehmen vor Ort.

Neue Strategien zur Kundenbindung

Der Kunde wird künftig nicht mehr nur Bezieher einer Dienstleistung seines Versorgers sein sondern als Partner der Stadtwerke agieren. Insbesondere Projekte, die beispielsweise den Umbau der Infrastruktur oder auch der Energieversorgung betreffen, müssen so nicht mehr vom Energieversorger alleine getragen werden. Nicht unüblich ist, dass Stadtwerke als kompetente und erfahrene Energieexperten die Planung, den Bau sowie den Betrieb und die Abrechnung von Anlagen übernehmen und die Kunden sich an den Investitionen beteiligen. Sogenannte Bürgerenergieprojekte oder auch Mieterstrommodelle sind vielerorts gelebte Beispiele. Die Last des Umbaus der Infrastruktur wird so verteilt und gleichzeitig die Kundenbindung erhöht.

ewko unterstützt Stadtwerke bei der Entwicklung neuer Geschäftsfelder und geeigneter Strategien zur Kundenbindung oder erbringt im Unterauftrag entsprechende Dienstleistungen bei den Kunden vor Ort.


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